Herzlich willkommen bei „kirche-neu-denken.de“

Hier finden Sie Informationen, Ideen und Erfahrungen zum Verständigungsprozess „Kirche, Gemeinde und Pfarrdienst neu denken“ in der Württembergischen Landeskirche

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Wir leben in einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen. Das hat unmittelbare Auswirkungen auf uns als Kirche: Säkularisierung, Traditionsabbruch und Mitgliederrückgang machen uns zu schaffen. Klimawandel, ungerechte Wirtschaftsstrukturen und die Corona-Pandemie nötigen uns zu beherztem und besonnenem Handeln.

Es gibt viele Vorschläge, wie wir auf diese Herausforderungen reagieren können. Und es gibt viele Projekte, mit denen wir unsere Arbeit besser organisieren und unsere Strukturen optimieren. Aber die Vielzahl der Projekte bindet viel Energie und wird zunehmend als lähmend empfunden.

In dieser Situation ist es hilfreich, innezuhalten und Kirche, Gemeinde und Pfarrdienst neu zu denken. Was ist unser Auftrag als Kirche heute? Was können wir tun, damit die Menschen der frohen Botschaft des Glaubens begegnen? Was bedeutet das für die Arbeit vor Ort, in unseren Gemeinden? Und welche Rolle kommt dabei dem Pfarrdienst zu?

Der  Verständigungsprozess „Kirche, Gemeinde und Pfarrdienst neu denken“ will dazu anregen, über die Zukunft von Kirche, Gemeinde und Pfarrdienst ins Gespräch zu kommen – in Kirchengemeinden und -bezirken, in Leitungsgremien und mit engagierten Gemeindegliedern, in der Pfarrerschaft und unter Angehörigen anderer kirchlicher Berufsgruppen, in kirchlichen Werken und diakonischen Einrichtungen, mit Theologiestudierenden und Vertreterinnen und Vertretern des öffentlichen Lebens.…und all dies nach Möglichkeit in bestehenden Formaten wie Pfarrkonventen, KGR-Klausuren, Mitarbeiter-Abenden oder bei Bezirkssynoden. Also kein von „oben“ verordnetes, zusätzliches  Projekt, sondern ein Prozess, der vor Ort zum Nachdenken über den Auftrag der Kirche beitragen kann und dazu ermutigt, wir mit Lust und Entdeckerfreude ausprobieren, wie das Evangelium in einer sich rasant ändernden Gesellschaft relevant bleibt.

 

 

Aufgrund der Corona-Pandemie mussten viele für 2020 geplante Veranstaltungen abgesagt werden, unter anderem die Prälaturtage für Pfarrerinnen und Pfarrer, die sich mit grundlegenden Fragen und Herausforderungen des Pfarrberufs auseinandersetzen sollten. Sie werden nun für Anfang 2022 neu geplant. Die Veränderungen des Pfarrberufs durch die Pandemie werden dabei eine wichtige Rolle spielen, denn die Arbeit geht unvermindert, ja sogar verstärkt weiter.

Das gilt für alle Bereiche kirchlichen Handelns: Kirche digitalisiert sich, Menschen arbeiten gemeindeübergeifend Hand in Hand, Aktivitäten zur Stärkung der Mitgliederbindung und die Frage nach neuen Gemeinschafts- und Gemeindeformen werden wichtiger denn je.

Ein neues Element des Verständigungsprozesses ist eine telefonische Befragung von Menschen, die in jüngster Zeit aus der Kirche ausgetreten sind. Wir erhoffen uns dadurch mehr Informationen über die Gründe für die in jüngster Zeit merklich angestiegenen Austritte.

Parallel dazu wurde eine Umfrage unter Theologiestudierenden gestartet mit dem Ziel, mehr über ihre Gedanken und Ideen für die künftige Gestalt unserer Kirche zu erfahren.

Der Verständigungsprozess geht weiter!

 

Gerne komme ich in Bezirkssynoden, Dienstbesprechungen, KGR- und KBA-Gremien oder bringe die Fragestellungen des Verständigungsprozesses in anderen Zusammenhängen ein. Eine Liste mit Themen finden Sie unter dem Menüpunkt „Materialien“.

Präsenzveranstaltungen sind derzeit schwer zu realisieren. Digitale Formate für kleine und große Gruppen sind jedoch jederzeit möglich.

Aktuelle Fragen ergeben sich durch die Corona-Krise: Wie hat sich unsere Arbeit verändert? Welche neuen Fragestellungen ergeben sich? Und welche grundsätzlichen Fragen stellen sich weiterhin, möglicherweise mit größerer Dringlichkeit?

 

Impuls:Überlegungen zum Tun und Lassen in unübersichtlichen Zeiten

 

Last but not least: gerne begleite ich Sie in konkreten Veränderungsprozessen, z.B. für Kirchengemeinden, Distrikte und Bezirke, die neue Wege in der Kommunikation des Evangeliums beschreiten oder mit neuen Formen von Kooperation und Netzwerkarbeit experimentieren wollen.

 

 

Kirchenrat Georg Ottmar

Telefon: 0151 5683 5551
Mail: Georg.Ottmardontospamme@gowaway.elkw.de

 


Veranstaltungen

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    Am 18.4. gedenken die evangelische und die katholische Kirche in Berlin der Menschen, die am Corona-Virus verstorben sind. Aus diesem Anlass rufen die evangelischen und katholischen Bischöfe in Baden-Württemberg zum Gedenken und zur Fürbitte auf.

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